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20. Mai 2012

Startschuss für „Tor zur Stadt“ in Eisenach

Freistaat Thüringen unterstützt das 25 Millionen-Euro-Projekt

Die Beseitigung von Handicaps wie Altlasten ist in vielen Fällen bei der Wiedernutzung gewerblicher Brachflächen ein Problem und Kostenhindernis für Investoren. Der Freistaat Thüringen hat als erstes Land in Deutschland eine vollständige Erfassung von Brachflächen durchgeführt. Von besonderer Bedeutung ist die Inwertsetzung von Brachflächen im innerstädtischen Bereich.

„Heute wird ein weiteres beispielhaftes Projekt für Flächenrecycling gestartet. Zur Entwicklung des Geländes einer ehemaligen Farbenfabrik in Eisenach leistet der Freistaat Thüringen konkrete Unterstützung zur Beseitigung von Altlasten, wodurch die Folgenutzung der Fläche ermöglicht wird“, so der Thüringer Minister für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt, Dr. Volker Sklenar.


Zum Spatenstich in Eisenach traffen sich v. l. Wolfgang Gutberlet, Vorstandsvorsitzender der tegut, Bürgermeister Christian Nielsen (Stadt Eisenach), Geschäftsführer Heinrich Becker, Minister Dr. Volker Sklenar, Friedrich Krause, Stellvertretender Landrat (Wartburgkreis) und Oberbürgermeister Gerhard Schneider (Stadt Eisenach). Foto: TMLNU

Mit dem Spatenstich für das Projekt „Tor zur Stadt“ in Eisenach wird zugleich das offizielle Startsignal für eine grundlegende Umgestaltung des Areals zwischen dem Eisenacher Hauptbahnhof und der Innenstadt gegeben. Das Gelände der ehemaligen Farbenfabrik Arzberger Schöpff & Co. soll für gewerbliche Zwecke revitalisiert werden, verknüpft mit der Verlegung der B 19, in einer der zentralen Lagen der Stadt Eisenach.

Der Freistaat Thüringen unterstützt die Sanierungsmaßnahmen mit einem Kostenzuschuss von bis zu acht Millionen Euro. Im Gegenzug hat der Hauptinvestor des Standortes, die Fa. Heinrich Becker GmbH, zugesagt, weitere Unternehmen – vorzugsweise aus der Region – hier anzusiedeln, Arbeitsplätze zu schaffen und weitere Investitionen zu tätigen.

Minister Dr. Sklenar übergab die Förderzusage des Freistaates Thüringen zur Altlastensanierung an den Hauptinvestor. „Ich wünsche Ihnen, den Bürgerinnen und Bürgern von Eisenach, dass das Projekt Tor zur Stadt’ erfolgreich realisiert wird und beispielhaft die Verknüpfung von Umweltsanierung und Wirtschaftsförderung, d.h. die Basis zur Wiedernutzung von Altflächen, in die Öffentlichkeit trägt“, so der Minister abschließend.

Quelle: www.thueringen.de

 
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